Als Junge in einem Frauenhaushalt mit Mutter und Patentante ohne Vater aufzuwachsen, war für mich einerseits normal weil unvermeidbar, aber andererseits habe ich doch das für einen Jungen wichtige Vorbild meines Vaters vermisst.
Allerdings war diese Situation heute betrachtet vielleicht gar nicht so falsch, denn mein Vater war nicht gläubig. Ganz im Gegensatz zu meiner Mutter und meiner Tante. Beide waren seit meiner Geburt sehr bemüht, mir den christlichen Glauben so selbstverständlich wie möglich zu vermitteln und so wurde ich ein typisches „Gemeindekind“.
Ich wuchs auf in einem christlichen Elternhaus mit baptistischen Hintergrund, wenn es so etwas überhaupt gibt. Baptist heißt soviel wie Täufer.